Bio

Osiris Pausch, *16.06.1974 in Bonn Bad-Godesberg erhielt seine Namen „Ossi“ und „Guitar“ schon früh (und später), zum einen, weil im nordrheinwestfälichen RUR-Gebiet („mit OHNE H!“) in den 80ern kaum einer „Osiris“ richtig aussprechen konnte und „Ossi“ völlig unironisch einer artikulierbare Alternative darstellte, und zum andern, weil er seit seinem 14. Lebensjahr den „Jungen mit der Gitarre“ abgab, welcher nach Genuss des legendär/unsäglichen DIE ÄRZTE Filmes „Richy G…“ nicht mehr derselbe war, wenn er auch erst 2005 selbiges Pseudonym annahm, weil, „wenn man schon OSIRIS getauft wurde, is ein KÜNZTLERNAME umsoooo cooler!“

Sang, zeichnete und „schauspielerte“ er, geboren in eine Akademiker, Prediger/Musiker/Psychologenfamilie schon als kleines Kind in Bremen gern, brachte  sich Osiris als 10jähriger, während eines längeren Afrika-Aufenthaltes selber das Jonglieren bei. „Damit geht es immer los“, grinst der 1,92 m hohe Deutsch- Kameruner und zieht genüsslich an einer Mentholzigarette.
 Noch in Bremen allerdings trat bereits seine große Liebe ins Leben: und das in der Form besagter Zigarette…nee, nur Spass!: Es war eine „Bob Dylan Best of“– Schallplatte. Unaufhörlich legte der Milka-farbene junge mit den großen dunklen Augen die Nadel des Plattenspielers auf „Blowing in the wind“, und weil in den späten 70er Jahren die Bremer Straßen von wild gelockten, Mundharmonika und Gitarre spielenden Straßenmusikanten, auf welche das „Phantombild“ Bob Dylans vom LP-Cover her passte, nur so geflutet waren, lief Ossi freudestrahlend auf jeden dieser Wunderlinge zu, in der Annahme, dies sei der Meister selber und gleich spiele er dieses großartige Lieblingslied…
“Das will ich auch machen, wenn ich mal groß bin“, war der erste Gedanke, der sich fest setzte. 
Die nächste Stufe der Musikerwerdung kam im Alter von zarten 9, als sich NENA frech, wuschelig und traumhaft in sein Herz sang. „Die musst Du heiraten dachte ich…, weil sie aber bereits einen Freund hatte, der auch noch ihr Drummer war, beschloss ich kurzum, selber Schlagzeuger zu werden, alle NENA-Songs zu lernen und, falls ihr Macker mal krank würde, den Job zu übernehmen und mich direkt an ihre grüne Seite zu trommeln…“ (lacht) Also mussten Töpfe, Kartons, Stricknadeln und alles was schön laut „Bumm, Tschack und Tschäng“ machte her, um den ganzen Tag lang zur Musikkassette der Angebeten zu lärmen. 
Bald gab´s dann Schlagzeugunterricht und, in Afrika, verstärktes Interesse an einem einsamen Klavier in der Ecke einer Gospelkirche. „Ich spielte nur weiße Tasten und fummelte mich so durch, bis es halbwegs nach den BEATLES klang, die mir gerade mit „She loves you“ den wohltuendsten Schock meines Lebens versetzt hatten…. Das war unglaublich… Noch heute spring ich auf, sobald Ringos Standtrommel „Bu-ba-du-bumm-bumm“ macht und innerhalb von Sekunden das abgefahrene „Yeah Yeah Yeah“ wie ein Schlachtruf über einen herein bricht….“

Zurück in Deutschland, man war nach Düren in NRW gezogen, wovon heute noch immer wieder die Lieder von Ossi Guitar erzählen, fand sich im örtlichen Jugendheim schnell ebenfalls ein Klavier, auf dem erste eigene Songs der Marke „When I see you- you know it´s true“ entstanden, zu denen zwei junge Teenagerladies die Backgroundstimmen lieferten, was „ein ziemlich cooles Gefühl“ war. 
Mit 14 wurde prompt die allererste Band, die „Moondogs“ gegründet, welche eine Art Pop-Punk-Wave daher droschen und nur einen Auftritt hatten.
Dem folgten verschiedene Gruppen, wobei die „Streetbrains“ 1993 auf der Höhe des Garagen-Grunges den lokalen Wettbewerb von RADIO RUR gewannen…
Nebenbei hatte Pausch auch immer mal jonglierenderweise Auftritte als „Zauberclown Rodriguez“, ein Hobby, das er bis heute verfolgt und mit dem er immer mal wieder zu Kinderfesten o.ä. gebucht wird. Gerade bei Live- Auftritten entfesselt sich der Entertainer in Ossi, der aus dem Stehgreif Lieder, Komik und Slapstick-Einlagen erschafft.

Dieses Talent nutzt er heutzutage auch als Strassenmusiker, UND um Geburtstags-Auftragsarbeiten u.ä., speziell auf einzelne Personen und ihr Leben zugeschnitten, zu schreiben. Die Songs können dann als CD  oder als Live-performance erstanden werden. „Oder beides…mit Extra-Einlage…“, bemerkt Pausch diebisch lächelnd.

Seit den frühen 2000er Jahren ist der „Self-made-Totalausfall“ auch immer mal wieder im Fernsehn („Hausfrauen & Hänger-TV“) zu sehen, abboniert auf Rollen schräger Vögel, Künstler und Verdächtiger, charismatischer Typen. Zuletzt spielte er einen britischen Artisten- mit-solidem-Drogenproblem in dem dem Deutschen Nachwuchs-Kinofilm „Und am Ende sind alle allein“ von Kolja Malik und einen in die Jahre gekommenen Metalhead in der Münsteraner Studentenabschlussarbeit „LAND“.

Nach nun gut 25 Jahren als Songschreiber, Rockmusiker, Entertainer und auch passabler Maler der „Pausch Poster“ und der am Computer entstehenden „Pausch Pixel Art“- wahnwitziger Tier/Figuren „die es wohl nie in einedn DISNEY-Film schaffen werden“, veröffentlichte der selbsternannte „gerne lang schlafende Workaholic“ 2013 auch noch sein erstes Buch: „Als die blaue NIRVANA kam“, eine Kleinstadt/Auto/Musikbiographie der Generation Grunge, welche in der Erstauflage reißenden Absatz fand und HIER erhältlich ist.

2017 sieht Osiris Pausch als facettenreichen Künstler, Autor seines zweiten Buches: „Ey spiel ma VERDAMP LANG HER- ein Alleinunterhalter im Selbstgespräch“, als Deutschen Musikpreisträger mit seiner Gruppe OZIRIS (2003), Poetry-Slam Gewinner (2008-2014), Kabarettisten mit dem Programm „Sag doch einfach wieder Neger“ (2013), als Komponisten vom „Schlofleed“ für die Kölner Senkrechtstarter KASALLA und die freie „ONE MAN PUNK BAND“: OSSI GUITAR, sowie als Teil der aufstrebenden BEAT NOIR-Gruppe LALAFOUOU, Produzenten und „Para-Poeten“.

Stets nebenbei um „eine Welt der linken Socken“ bemüht, stellte er auch noch in nur drei Tagen die aktuelle (online)-CD „Anti-Nationale Lagefeuermusik“ fertig, nur im August, nach einer fluxen Irland-Tour mit englischem Programm ins Aachener MEDIASOUNDDESIGN Studio zu tanzen und, mit schlanken 43 Jahren („…wider Erwarten!“), seine erste RICHTIGE Platte „Bärliner Bulletten“ einzuspielen.

Auch gibt es mittlerweile eine Show für den französisch sprachigen Raum, die im September ihre Ur-Aufführung in Lüttich haben wird.

Und „kreatürlich“ ist auch die Zukunft gewiss: „Ich will nur spielen, spielen spielen!…- wo immer eine Glühbirne leuchtet, Lieder schreiben und Kunst machen, bis es nix mehr zu sagen gibt!!!“

Und? „Nix zu sagen“ ist jetzt echt nicht SEIN DING!“